Betriebsbesichtigung und traditionelles Grünkohlessen

Gruppenfoto SG Prima Welle Diemelstadt_Rhoden

Traditionell im November treffen sich der Ehrenvorstand und die Altkönige der Schützengesellschaft 1560 Rhoden zum „Grünkohlessen“. Am vergangenen Freitag stand vor dem Grünkohlschmaus eine Betriebsbesichtigung der Firma „Prima Welle“ in Rhoden auf dem Programm der Schützen.

Auf dem Werksgelände am südöstlichen Ortsrand von Rhoden produziert die Firma Prima-Welle in ihren Produktionshallen vorwiegend Wellpappe. Die Hochleistungs-Wellpappenanlage stellt dabei Wellpappformate her, aus denen Wellpappschachteln und automatengerechte Zuschnitte für den Transport und die Präsentation von Waren in ganz Mitteleuropa hergestellt werden. Hauptabnehmer sind die Lebensmittelindustrie, insbesondere die Getränkeindustrie, die chemische Industrie, die Papier- und Druckindustrie sowie die Kunststoffindustrie und der Verpackungsgroßhandel. Neben der Pappenproduktion hat sich die Firma mittlerweile einen Namen im Verpackungsbereich gemacht. Zu Beginn der Entwicklung als reiner Hersteller von Vollpappenverpackungen hat sich das Unternehmen zu einem leistungsstarken Produzenten von gestanzten Automatik- und automatengerechten Wellpappenverpackungen in Europa entwickelt. Der Betrieb ist mittlerweile ein gefragter Ansprechpartner von Industrie und Handel bei der Erarbeitung und Entwicklung von Verpackungskonzepten. Dieser Kompetenz ist auch das rasche Wachstum zu verdanken. Mittlerweile beschäftigt die Firma „Prima Welle“ in Rhoden rund 160 Mitarbeiter bei stetig weiter steigendem Personalbedarf. 


Nach der Betriebsbesichtigung informierte Vorsitzender Reinhold Polzer den Ehrenvorstand über die Vorstandsarbeit im laufenden Jahr und gab einen kurzen Überblick über die im Jahr 2019 anstehenden Termine. Der Hauptaugenmerk dürfte dabei auf den Feierlichkeiten zur 1000-Jahr-Feier von Rhoden liegen, die vom 21. bis 23. Juni 2019 federführend von der Schützengesellschaft in Form eines historischen Marktes rund um das Schloß Rhoden ausgerichtet werden. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits seit einiger Zeit unter Beteiligung der interessierten örtlichen Vereine.