Bericht zum Schnadegang 2011

Schützengesellschaft Rhoden

Schnadezug entlang der Wrexer und Wether Grenze

Diemelstadt-Rhoden. Alter Tradition folgend findet jedes Jahr am Pfingstmontag der Schnadezug der Schützengesellschaft Rhoden statt. In diesem Jahr wurde der Grenzverlauf zwischen Rhoden, Wrexen und Wethen abgegangen.

Pünktlich um 9.00 Uhr trafen sich bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Rhoder Schützenbrüder, Frauen und Kinder vor der Stadtkirche, um anschließend unter dem Kommando von Bataillonskommandeur Lothar Melcher in Begleitung der Schnadefahne und unter den Klängen des Spielmannszuges Rhoden über die Hagenstraße und den Quastweg bis zur Kirchenruine -Alt-Rhoden- zu marschieren. Nach einem Gottesdienst von Pfarrerin Claudia Engler unter Mitwirkung des Posaunenchores und des Männergesangsvereins „Concordia“ konnten sich bei einem Frühstück für die Strecke des diesjährigen Schnadezuges gestärkt werden.

Zuvor begrüßte der Vorsitzende der Schnadekommission der Schützengesellschaft Rhoden, Walter Bracht, die mittlerweile auf rund 200 Teilnehmer angewachsenen „Grenzgänger“, darunter das amtierende Königspaar Reinhold und Heidi Polzer sowie Bürgermeister und Major der Schützengesellschaft Rhoden, Rolf Emde. Am Gottesdienst und anschließenden Grenzbegang nahm auch eine starke Abordnung der Schützengilde Wrexen, mit Schützenkönig Klaus Sinemus an der Spitze, teil.

Nach dem gemeinsamen Frühstück wurde anschließend der Streckenabschnitt von der Steinmühle entlang der Gemarkungsgrenze zu Wrexen bis zum „Quast“ und von dort weiter entlang der Wether Gemarkungsgrenze über die „Quastholle“ bis zum Endpunkt auf der Laubach abgewandert. Der Vorsitzende der Schnadekommission, Walter Bracht, gab den zahlreichen Schnadegänger dabei einige geschichtliche und interessante Informationen zum Streckenabschnitt und zu jedem Grenzstein des diesjährigen Schnadezuges. Dabei wurden auf einer Gesamtstrecke von rund 13 Kilometern insgesamt 10 Grenzsteine angelaufen. Selbstverständlich kamen auch wieder viele Schnadegänger in den Genuss des „Stutzen“ auf den Grenzsteinen durch das „Stutzkommando“.

Bei herrlichem Sonnenschein fand der diesjährige Schnadezug seinen Abschluss mit einem gemütlichen Beisammensein auf der Laubach. Für das leibliche Wohl sowohl dort als auch beim gemeinsamen Frühstück hatte in diesem Jahr die III. Kompanie unter der Leitung von Hauptmann Matthias Kern gesorgt.