Die Stadttore

Nimmt man sich die alten Stadtpläne aus der Zeit des Schlossbaues zur Hand, erkennt man, das seine komplett geschlossene Stadtmauer um das damalige Zentrum der Bergstadt gezogen war.

Ein- und Ausgang in diesen geschützten Bereich boten die beiden Tore – gemauerte und besonders gesicherte Passagen für Fuhrwerke und Fußgänger.

Das eine Tor befand sich im Bereich der heutigen Apothekev das „Detelsheimer-Tor“.

Es war ein größeres Doppeltor mit einem zusätzlichen Mannloch (Personenschleuse).

Verließ man Rhoden aus diesem Tor, konnte man den bald abzweigenden Wegen nach Warburg, Volkmarsen, Arolsen oder zum „Thiergarten“ folgen.

Ca. 2 km südwestlich von Rhoden hat es ein Gehöft „Detelsen“ oder eine Siedlung „Detelsheim“ gegeben, von der leider kaum etwas bekannt ist.

Das Detelsheimer Tor

detelsheimertor

Die Stadt Rhoden war durch eine Stadtmauer mit Türmen, zwei Stadttoren und einer Pforte befestigt. Hier stand das „Detelsheimer Tor“, benannt nach einem im Mittelalter wüst gewordenen kleinen Adelssitz südlich vor den Toren der Stadt. Es war ein Doppeltor mit Pförtnerstube und Tagesgefängnis.

Leider musste dieses bauliche Kleinod dem Ausbau der Landstraße im Jahre 1835 weichen. Links und rechts des ehemaligen Tores sind noch Reste der Stadtmauer zu erkennen.

Wie die zeitgenössischen Darstellungen zeigen, muss es sich um wehrhafte Torsicherungen gehandelt haben. Auch der Anblick unserer dicken und mächtigen Stadtmauer mit der Burg (später dem S chlos s ) dahinter, der Kirche im Zentrum und den Häusern drumherum wird auf den Reisenden einen vertrauenerweckenden Eindruck hinterlassen haben.

Angreifer oder Belagerer mit feindlichen Absichten werden sich sehr wohl beraten haben, ob man einen Angriff auf das wehrhafte Rhoden hätte wagen sollen. Von Zacharias Wahl wissen wir, dass man…

-Die vollständigen Informationen finden Sie in der Chronik der Schützengesellschaft 1560 Rhoden e.V.-