1966: Schnadezeit…

Der Begriff „Schnade – Schnat – Schneide“  soll den Sprachforschern folgend stets  den gleichen Umstand beschrieben haben, nämlich „die Grenze zu schneiden/trennen“. Wir finden diese Begriffe im nahen Umfeld sehr häufig. Brilon, Biedenkopf, Gladenbach und Korbach sind populäre Beispiele.

In grauen Vorzeiten orientierten sich die Landesherren oder deren Untertanen an auffälligen Gräben im Gelände, an speziell angelegten Hecken, Gehölzstreifen oder markanten Einzelbäumen, an Wällen oder abgeschlagenen Baumstümpfen, manchmal auch an Markierungen, die in die Baumrinden eingeritzt waren. Wir haben diese Grenzgräben, teils heute noch sichtbar, auch in unserer Region. Gut erkennbar gibt es sie im Quast als alte Landesgrenze.

Für die jüngste Vergangenheit, also ab 1951, gilt es festzuhalten, dass man anfangs froh war, die Tradition des Schützenfestes an sich erhalten zu haben. Wirtschaftliche Not und bescheidenstes Auskommen in den meisten Haushalten sind die Gründe dafür, dass keinerlei Gedanken an Grenzbegänge verschwendet wurden.

Erst in den Jahren ab 1960 entwickelte sich ein Neuansatz, der  sich an den beobachteten Neuanfängen der Nachbargemeinden orientierte. In Rhoden waren es die Schützenbrüder Gottfried Brand, Christian Beneke, Erich Spitz, Friedrich Götte und Robert Kirchner, die diesem Ansatz folgten und die Schnade in Rhoden fest etablierten.

Schnade 1966:

Auch hierbei handelt es sich um eine Zurverfügungstellung eines unser Ehrenvorstandsmitglieder, der namentlich nicht weiter genannt werden möchte.

Hinweis

Alle im Rahmen der Aktion “Ein bisschen Schützenfest muss sein…” veröffentlichten Videos unterliegen dem Copyright der Schützengesellschaft Rhoden 1560 Rhoden e.V. oder den entsprechenden genannten Personen.

Ein Download und die damit unter Umständen einhergehende Weitergabe und Veröffentlichung ist nur nach vorheriger Freigabe durch die Schützengesellschaft gestattet.