Die Schützenfahnen

Die älteste Rhodener Schützenfahne

 

Hierbei handelt es sich um die wohl älteste Fahne der Schützengesellschaft.
Die Fahne könnte auf eine Stifftung von Georg Friedrich zu Waldeck zurückgehen – türkischer Halbmond über dem waldeckischen Stern. Eine Zweite Version besagt, dass es sich bei dem Halbkreis über dem waldeckischen Stern um eine symbolische Darstellung des „Kesselrinken“ aus einem Rhodener Stadtwappen handelt.

Schnadefahne

Die Schnadefahne – die Vorderseite zeigt die Abbildung eines historischen Grenzsteins mit dem Zeichen „R“ (für Rhoden)und die Gemrkungsgrenzen der ehemeligen Stadt Rhoden.

Die Rückseite trägt das Emblem der Schützengesellschaft, welches erst 1980 geschaffen wurde.

 

Die Gardefahne

Die Gardefahne – 1973 erfolgt die Übergabe der Gardefahne mit folgendem Vertrag:

Herr Christian Sinemus, Detelsheimer Weg, Rhoden – letztes Mitglied und Fahnträger des Gardevereins Rhoden-, übergibt der Schützengesellschaft Rhoden die Fahne des Gardevereins, die historischen Wert hat. Die Schützengesellschaft ist dann Eigentümer der Fahne, und ist berechtigt, diese bei besonderen Anlässen, insbesondere bei Schützenfesten zu tragen. Die Gesellschaft verpflichtet sich, die Fahne in pflegliche Obhut zu nehmen und niemals zu veräussern.
Zur Anerkennung der Überlassung wird Christian Sinemus zum Ehrenvorstandsmitglied der Schützengesellschaft Rhoden ernannt.

Des weiteren wird Herrn Sinemus zugesichert, dass ihm bei seiner Beerdigung durch eine Abordnung der Schützengesellschaft Rhoden mit der Gardefahne das letzte Geleit gegeben wird.
Diemelstadt-Rhoden, den 24. März 1973.

Neue Schützenfahne

Im Rahmen des Schützenfestes 1970 wurde die „neue“ Schützenfahne eingeweiht. Auf der Vorderseite trägt diese das Stadtwappen von Rhoden.

Auf der Rückseite den Waldecker Stern sowie die Jahreszahlen 1560 und 1970.